Beide Verfahren dienen dazu, die durch bestimmte Muskelgruppen erzeugte Kraft objektiv zu messen. Bei der isometrischen Kraftmessung drückt die Probandin/ der Proband in einer vorher festgelegten Gelenkstellung mit maximaler Anspannung gegen einen unbeweglichen Hebelarm. In dem angeschlossenen Computer wird die dabei aufgewendete Kraft ermittelt.
Bei der isokinetischen Messung bewegt sich der Hebelarm mit einer vorher festgelegten Geschwindigkeit, während die Probandin/ der Proband mit ganzer Kraft in dieselbe Richtung arbeitet – quasi versucht, den Hebel schneller zu schieben. So kann in einem Diagramm abgelesen werden, in welcher Gelenkstellung wieviel Kraft aufgewendet werden konnte.

